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Bestenermittlung

Am 11. und 12.11.2017 wurde in Baunatal die diesjährige DSAB-Bestenermittlung durchgeführt, zu der sich insgesamt fast 220 Sportler/innen aus ganz Deutschland eingefunden hatten. Am Samstag gab es bei dieser Deutschen Meisterschaft der Nachwuchsklasse eine Qualifikation und am Sonntag gingen dann in den jeweiligen Disziplinen in zwei Altersklassen die besten 8 bzw. 10 Einheiten erneut im Finale auf die Matte. Auf nationaler Ebene gibt es im Unterschied zum NRW-Reglement nur zwei Altersklassen, so dass die Konkurrenz deutlich stärker und breit gefächerter war.
Vom KSV Gütersloh hatten sich zwei Damengruppen für diesen Wettkampf qualifiziert und in den letzten Wochen nochmal intensiv darauf vorbereitet.
In der Altersklasse bis 14 Jahre zeigten Luisa Beier/Philippa Erdsiek/Lea Junker eine sehr starke Übung mit sauberen Elementen und einer harmonischen Choreographie. Sogar der neue eingebaute Vorwärtssalto gelang noch besser als im Training. Doch leider schaffte die 8jährige Oberpartnerin das Handstand abrollen erst im zweiten Anlauf, was deutliche Abzüge nach sich zog. Insgesamt war das Wertungsniveau sehr niedrig, doch als die Gütersloher Wertung auf der Leinwand erschien, gab es enttäuschte Gesichter: 6,25 Technikpunkte, 6,5 Punkte in der Artistik und als Strafe für Zeitfehler 0,9 Punkte Abzug. Insgesamt erhielten die drei so nur 18,550 Punkte und konnten sich in dem Teilnehmerfeld von 16 Gruppen auf dem 14. Platz wiederfinden.
Auch für das 2. Gütersloher Trio mit Aline Betcher/Stella Bender/Angelina Bluschke lief es ähnlich: Die Übung gelang insgesamt sehr gut, die Choreographie passte genau zu dieser Meisterschaft und wurde überzeugend präsentiert. Die drei schafften ihre Elemente ohne grobe Fehler und am Ende standen hier 6,55 Technik- und 6,60 Artistikpunkte auf der Anzeige. Insgesamt belegten die drei mit enttäuschenden 20,130 Punkten den 18. Platz von 21 Gruppen in ihrer Altersklasse.

Mit der Leistung der KSV-Mädchen zeigten sich die Trainer Sonja Rudowicz und Stephanie O'Donnell sehr zufrieden, konnten sich allerdings diese extremen Bewertungen nicht erklären.