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Rheinisch-Westfälische Meisterschaft

Am Muttertag, 14.05.2017 richtete der KSV 02 Gütersloh die Rheinisch-Westfälische Meisterschaft aus, zu der rund 130 Sportler aus 15 Vereinen angereist waren. Der Wettkampf bot ein breites Spektrum an, denn jeder Verein konnte zwei Einheiten aus der Nachwuchs- klasse stellen, die sich in ihren Disziplinen lediglich in zwei Altersklassen (sonst 4 AK) miteinander messen konnten. Außerdem konnte erstmalig das neue B-Klassen-Programm genutzt werden (Aufbaustufe zwischen Nachwuchs- und Vollklasse) und in der Vollklasse zeigten die Sportler eine kombinierte Übung. Für einige Einheiten diente dieser Wettkampf als Vorbereitung für die anstehenden Deutschen Meisterschaften. Der KSV Gütersloh stellte zwei Trios in der Nachwuchsklasse und das gemischte Paar in der Vollklasse und konnte sich am Ende über eine gelungene Ausrichtung in der Spexarder Sporthalle und zwei Goldmedaillen freuen. Die Damengruppe Anna und Leonie Schabram/Juliane Bluschke musste krankheits- bedingt auf einen Start verzichten.

In der Altersklasse bis 14 Jahre konnten sich Luisa Beier/Philippa Erdsiek/Lea Junker erneut in guter Form präsentieren. Ihre Elemente gelangen nahezu fehlerfrei und in der Artistik konnten sie ihre Choreographie ansprechend präsentieren. So sicherten sie sich ordentliche 19,096 Punkte und setzten sich nach ihrem Sieg bei der Landesmeisterschaft im März erneut gegen die Konkurrenz durch.

Die Damengruppe Anita Berch/Christina Fritzler/Emilia Kurum trat sehr selbstbewusst auf und starteten mit sauberen Elementen. Erneut wurde ihnen jedoch die große Pyramide zum Verhängnis: diese konnte nicht lange genug fixiert werden und beim plötzlichen Abgang rutschte die Oberpartnerin dann auf dem Rücken ihrer Partnerin zum Boden. Das brachte deutliche Abzüge und so blieben nur 18,396 Punkte. Damit belegten die drei über sich selbst enttäuschten Sportlerinnen nur den 4.Platz von fünf Gruppen.

In der Vollklasse waren ziemlich zum Ende des Wettkampfes Florian Schabram/Lysann Höffer auf der Matte. Die beiden stecken auch mitten in der Vorbereitung für die Deutsche Meisterschaft der Meisterklasse, die Anfang Juni im Rahmen des Deutschen Turnfestes in Berlin ausgetragen wird. Das gemischte Paar konnte seine kombinierte Übung ohne grobe Fehler durchturnen und freute sich am Ende über viele Punkte in Technik und Artistik und mit ihrem hohen Schwierigkeitswert über beachtliche 24,070 Punkte. Dass die beiden sich damit deutlich gegen das Mixed Paar aus Hamm durchsetzten und ganz oben auf dem Treppchen standen, gibt den beiden sicherlich wichtiges Selbstvertrauen für Berlin. Außerdem erreichten sie die zweithöchste Wertung in der Vollklasse und auch das gab Anlass zu strahlenden Gesichtern.

Im Rahmen der Siegerehrung holte Abteilungsleiterin Sabine Winkel dann noch Stephanie O'Donnell nach vorne. Die erfahrene Ex-Sportlerin und Trainerin des KSV hatte im April in Magdeburg erfolgreich die Prüfung zur Bundeskampfrichterin abgelegt und darf nun auch auf Deutschen Meisterschaften werten. Dazu wurde ihr ein Blumenstrauß überreicht und mit einem dicken Applaus gratuliert.