
Am 14. und 15.03.2026 wurden die Landesmeisterschaften der NRW-Sportakrobatik in Dortmund ausgetragen, bei der 16 Vereine mit rund 260 Sportler/innen auf die Matte gingen.
Der KSV 02 Gütersloh war am Samstag mit einem Trio in der Altersklasse WKK 1.2 (bis 16 Jahre) vertreten. Alessandra Rugi/Elena Baciu/Amrei Elea Bock konnten eine sehr gute Übung präsentieren und Trainerin Stephanie O’Donnell zeigte sich mit der Leistung mehr als zufrieden. „Sie haben fast alles, was wir im Training besprochen haben, sehr gut umgesetzt und es war eine deutliche Steigerung zu erkennen“. Mit 21,140 Punkten belegten die drei in der Konkurrenz von 11 Damengruppen immerhin den 6. Platz, wobei der Rückstand auf Platz 4 marginal ausfiel. Die Darbietung war umso höher zu bewerten, weil das Trio aufgrund eines Armbruchs im Januar noch 3 Wochen pausieren musste.
Am Sonntag dann traten drei weitere KSV-Gruppen in der Altersklasse WKK 2 (ab 17 Jahre) an. Hier überzeugten die KSV-Sportlerinnen auf ganzer Linie. Lara Uyanik/Alexandra Hauff/Catalina Coroi setzten gleich zu Beginn dieser Konkurrenz Maßstäbe: die sehr saubere technische Ausführung wurde vom Kampfgericht belohnt, aber auch in der Artistik zahlte sich die Arbeit der letzten Wochen klar aus. Insgesamt holten die drei erstaunliche 24,250 Punkte und blieben bis zum Ende an der Spitze der 13 Gruppen. Bei der Siegerehrung konnten sich die drei fleißigen Mädels außerdem über einen chicen Glaspokal für die höchste Tageswertung der gesamten Wettkampfklasse freuen.
Aber weiteren Grund zur Freude gab es, nachdem auch Karina Brestel/Hana Pjeca/Hanna Hoppe ihren Auftritt absolviert hatten. Auch diese drei kamen hervorragend durch ihre Übung, sammelten ähnlich viele Punkte in der Technik sowie in der artistischen Bewertung und sie konnten sich mit 24,190 Punkten dann sogar über die Silbermedaille freuen. Ein KSV-Doppelsieg hat definitiv Seltenheitswert und machte die Trainer besonders stolz. Anna Schabram hatte seit dem Frankfurter Küken-Cup Mitte Februar auch intensiv an den Choreographien und der Darbietung gearbeitet, was sich nun auf ganzer Linie ausgezahlt hat.
Besondere Anerkennung musste aber auch der Gruppe mit Jana Bernhardt/Henja Schluckebier/Mila Lübking gezollt werden. Auch Oberpartnerin Mila hatte sich Ende Januar im Training den Arm gebrochen und nach der Zwangspause meldete sich das Trio trotzdem in guter Form zurück: Die Übung mit neuen Elementen wurde etwas angepasst und auch hier passierten keine groben Patzer. Insgesamt behaupteten sich die drei mit ordentlichen 22,830 Punkten auf Platz 8 von 13.
Ursprünglich sollte das Trio Lea Junker/Felina Bereznev/Lilith Anger noch in der Vollklasse mit zwei Übungen in der Altersklasse Junioren 1 auf die Matte gehen, doch in der Vorbereitung lief es nicht optimal, so dass die drei auf einen Start verzichteten.